Was passiert bei einer Breathwork Session? Ein ehrlicher Einblick
Vielleicht hast du den Begriff Breathwork schon öfter gehört – auf Instagram, von einer Freundin, oder weil du selbst nach einem Weg suchst, mit Stress, innerer Unruhe oder alten Mustern anders umzugehen. Aber was genau passiert eigentlich, wenn man sich zu einer Breathwork Session hinlegt? In diesem Artikel bekommst du einen ehrlichen, unaufgeregten Einblick – ohne Versprechen, sondern mit dem, was tatsächlich im Raum (oder vor dem Bildschirm) geschieht.
Inhalt dieses Artikels
Was ist eine Breathwork Session überhaupt?
Breathwork bezeichnet bewusste, meist vertiefte Atemtechniken, die gezielt eingesetzt werden, um Körper und Nervensystem in einen anderen Zustand zu bringen. Bei Rebirthing Breathwork – der Form, mit der ich arbeite – atmest du in einem durchgängigen, verbundenen Rhythmus, ohne Pause zwischen Einatmen und Ausatmen. Das klingt simpel, hat aber eine erstaunlich tiefe Wirkung: Der veränderte Atemrhythmus kann festgehaltene Spannung im Körper lösen, unterdrückte Emotionen an die Oberfläche bringen und einen Zustand erzeugen, in dem sich altes, unbewusstes Material zeigen darf.
Anders gesagt: Es ist keine Entspannungsübung im klassischen Sinn, sondern ein aktiver Prozess – du bist die ganze Zeit wach und bei Bewusstsein, aber oft in einem Zustand, der sich sehr anders anfühlt als der Alltag.
Der Ablauf einer typischen Session
Auch wenn jede Session individuell ist, folgt sie meist einem ähnlichen Grundgerüst:
- Ankommen & kurzes Gespräch: Wie geht es dir gerade, gibt es ein Thema, das dich beschäftigt, gibt es körperliche Einschränkungen, die ich wissen sollte?
- Vorbereitung: Du liegst bequem, meist mit einer Decke, manchmal mit Musik im Hintergrund. Ich erkläre kurz die Atemtechnik.
- Die aktive Atemphase: Etwa 40–60 Minuten bewusstes, verbundenes Atmen, während ich dich begleite und beobachte.
- Ausklang: Eine ruhige Phase von 15 bis 30 Minuten zum Nachspüren, oft mit sanfter Berührung oder Stille.
- Integration: Ein kurzes Gespräch danach, um das Erlebte einzuordnen – das ist Teil des trauma-bewussten Ansatzes und kein optionales Extra.
Was du körperlich und emotional erleben kannst
Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich – es gibt kein "richtig" oder "falsch". Häufig berichten Menschen von:
- Kribbeln oder Wärme in Händen, Armen oder im Gesicht
- Einem Gefühl von Weite oder Leichtigkeit
- Aufkommenden Emotionen – Tränen, manchmal auch Lachen – ohne konkreten Auslöser
- Bildern, Erinnerungen oder Einsichten, die während der Session auftauchen
- Einem tiefen Gefühl der Erleichterung im Nachgang
Ist Breathwork für jeden geeignet?
Grundsätzlich ja – du brauchst keine Vorerfahrung, keine besondere körperliche Fitness und musst nicht "spirituell" sein, um davon zu profitieren. Es gibt jedoch einige gesundheitliche Situationen, in denen von intensiver Atemarbeit abgeraten wird.
Warum ein trauma-bewusster Rahmen so wichtig ist
Weil Breathwork tief liegende Emotionen und unbewusstes Material an die Oberfläche bringen kann, ist die Art, wie eine Session gehalten wird, entscheidend. Trauma-bewusstes Arbeiten bedeutet für mich: Du bestimmst jederzeit selbst, wie tief du gehst. Es gibt keinen Druck, "durchzubrechen" oder eine bestimmte Erfahrung zu machen. Sicherheit ist keine Ergänzung zur Methode – sie ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.
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Der beste Weg, Breathwork zu verstehen, ist, es selbst zu erleben. In einer 90-minütigen kostenlosen Live Masterclass zeige ich dir, wie trauma-bewusstes Rebirthing Breathwork in der Praxis aussieht – inklusive einer geführten Session zum Mitmachen.
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Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Breathwork Session?
Eine klassische Rebirthing Breathwork Session dauert meist 90 bis 120 Minuten, inklusive kurzer Vorbereitung und Nachbesprechung.
Ist Breathwork für Anfänger:innen geeignet?
Ja. Du brauchst keine Vorerfahrung. Wichtig ist ein sicherer, trauma-bewusster Rahmen, in dem du jederzeit selbst bestimmst, wie tief du gehst.
Für wen ist Breathwork nicht geeignet?
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, Schwangerschaft oder schweren psychischen Erkrankungen wird von intensiver Atemarbeit abgeraten. Im Zweifel vorher ärztlich abklären.
Was unterscheidet trauma-bewusstes Breathwork von anderen Formen?
Trauma-bewusstes Breathwork berücksichtigt, wie das Nervensystem auf intensive Atemarbeit reagiert, und schafft aktiv Sicherheit, statt Intensität um jeden Preis zu suchen.
Du möchtest tiefer einsteigen und selbst lernen, andere Menschen mit Breathwork zu begleiten? Erfahre mehr über die Traumabewusste Rebirthing Breathwork Ausbildung.